Aktuelle Studie: Amsterdam wohl nächster Kandidat
Flughäfen streben an die Börse

Aufgrund des europaweiten Privatisierungstrends von Flughafenbetreibern rechnet die Prüfungsgesellschaft Price Waterhouse Cooper (PWC) in den nächsten Jahren verstärkt mit Börsengängen dieser Branche.

Reuters FRANKFURT. Dem europaweiten Rückgang an Neuemissionen in der vergangenen Zeit trotzte einer am Montag veröffentlichen Studie von PWC zufolge vor allem der Bereich Bergbau. Während sich insgesamt im dritten Quartal 2002 in Europa nur noch 34 (Vorjahr 72) Unternehmen an die Börse gewagt hätten, habe der Bereich Bergbau eine gegenläufige Entwicklung gezeigt: Im dritten Quartal 2001 habe die Branche zwei Börsengänge verzeichnen können, im dritten Quartal dieses Jahres seien es schon fünf gewesen. Die Bereitschaft für eine Neuemission sei im vergangenen Quartal besonders bei Finanzdienstleistern und Computerunternehmen zurückgegangen.

Von der Hoffnungsbranche Flughäfen erwarte PWC in den kommenden zwei Jahren mehrere Börsengänge, was vor allem auf die europaweite Privatisierung zurückzuführen sei, hieß es weiter. Nach dem Börsengang der Frankfurter Fraport AG im letzten Jahr, gelte der Betreiber des Amsterdamer Flughafens Schiphol als nächster Kandidat für eine Neuemission.

Der attraktivste Ort für Neuemissionen sei weiterhin die Londoner Börse, an der 19 der insgesamt 34 europäischen Börsennotierungen im dritten Quartal 2002 stattgefunden hätten, hieß es in der Studie weiter. Doch auch hier sei das Emissionsvolumen auf 505 Millionen Euro von 3,8 Milliarden Euro im dritten Quartal 2001 gesunken. Die Deutsche Börse habe bei lediglich zwei Börsengängen ein Emissionsvolumen von 119 (Vorjahr 243) Millionen im dritten Quartal 2002 verzeichnet.

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