Aktueller Stand in Großbritannien: 74 Betriebe von Maul- und Klauenseuche betroffen
EU-Veterinärausschuss berät über Verlängerung des Fleischembargos

Der EU-Veterinärausschuss ist am Dienstag in Brüssel zusammengetreten, um über Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche und gegen BSE zu beraten

afp BRÜSSEL. Im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist am Dienstag in Brüssel der EU-Veterinärausschuss zusammengetreten, um über eine mögliche Verlängerung des Importverbots für Fleisch und Milchprodukte aus Großbritannien zu beraten. Nach dem Ausbruch der Seuche hatte London sämtliche Fleischexporte am 21. Februar verboten.

Gleichzeitig hatte die Europäische Union ein Embargo für britisches Fleisch in Kraft gesetzt, das nach einer ersten Verlängerung bis zum 9. März gilt. In Großbritannien waren am Dienstag 74 Betriebe von der Maul- und Klauenseuche betroffen. Dort wurden bereits mehr als 60 000 Schafe, rund 10 000 Kühe und 2 000 Schweine getötet.

Auf dem Programm des Veterinärausschusses, der bis Mittwoch tagen soll, stehen außerdem Maßnahmen gegen BSE. Dem ständigen EU-Veterinärausschuss gehören führende Veterinäre der EU-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der EU-Kommission an.

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