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Akzo Nobel: 'Haben Wendepunkt für Wachstum erreicht' - Pharmasparte wichtig

Der niederländische Pharma- und Chemiekonzern Akzo Nobel sieht sich nach Umstrukturierungen und Investitionen gut für die Zukunft gerüstet.

dpa-afx ARNHEIM. Der niederländische Pharma- und Chemiekonzern Akzo Nobel sieht sich nach Umstrukturierungen und Investitionen gut für die Zukunft gerüstet. "Akzo Nobel hat den Wendepunkt zu erneutem Wachstum erreicht", sagte Unternehmenschef Hans Wijers in seiner Rede beim jährlichen Herbstanalystentreffen von Akzo Nobel in London. "Unsere Bemühungen, das Pharmasegment zu konsolidieren sowie Geldschöpfung und Wachstumspotenzial unserer Geschäfte zu erhöhen, bringen das Unternehmen in eine starke Position für die Zukunft."

Zu den verschiedenen Konzernbereichen äußerte sich Wijers positiv. Die mittelfristige Produktplanung bei Human-Arzneimitteln nannte Wijers viel versprechend. "Das Wachstum von Coatings wird sich beschleunigen, da wir unsere internationale Führungsrolle durch internes Wachstum und Zukäufe ausbauen sowie die Erträge weiter steigern", sagte er. "Und nach Abschluss des Desinvestitionsprogramms und den weitgehende Umstrukturierungen zeigt Chemicals nun eine zufrieden stellende Performance."

Wachstumstreiber Pharma

Dem Pharmabereich komme besondere Bedeutung zu. "Die Entwicklungen im Pharmasegment werden ein entscheidendes Element für Akzo Nobels Wachstum sein.", betonte der Konzernchef. Der durch den Patentverlust für Remeron ausgelöste Umsatzrückgang werde voraussichtlich 2005 die Talsohle erreichen. "Kurzfristig helfen uns höhere Absätze bei neuen Produkten, zum Beispiel bei neuen Verhütungsmitteln wie Nuvaring - das in einigen Ländern, in denen es eingeführt ist, schon einen Marktanteil von zwei bis fünf Prozent erreicht hat - sowie Implanon, das 2005 in den USA eingeführt werden soll." Das nächste Produkt, das Akzo Nobel im Markt einführen werde, könnte Livial sein. Sie könne Ende 2006 auf dem US-amerikanischen Markt sein.

"Mittelfristig sind fünf Medikamente schon in oder nahezu in Entwicklungsphase III", sagte Wijers. "Es ist geplant, dass sie ab 2006 ins Zulassungsverfahren gehen." Dazu gehöre beispielsweise das bis 2020 patentgeschützte Psychopharmakon Asenapine. Es werde gemeinsam mit Pfizer entwickelt und vermarktet. "Das Unternehmen erhöht seine Investitionen in Entwicklung und Pre-Marketing, um alle diese Produkte in der Endphase der Entwicklung der zu unterstützen."

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