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Akzo Nobel legt weitere Remeron-Prozesse in den USA bei und zahlt 59,8 Millionen Dollar

Der niederländische Chemie- und Pharmakonzern Akzo Nobel und seine hundertprozentige Tochter Organon USA haben eine Einigung bei den in den USA anhängigen Kartellklagen wegen des Antidepressivums Remeron (Mirtazapin) erzielt. Die Vereinbarungen beliefen sich auf insgesamt 59,8 Mill. Dollar, teilte Akzo Nobel am Freitag in Arnheim mit.

dpa-afx ARNHEIM. Der niederländische Chemie- und Pharmakonzern Akzo Nobel und seine hundertprozentige Tochter Organon USA haben eine Einigung bei den in den USA anhängigen Kartellklagen wegen des Antidepressivums Remeron (Mirtazapin) erzielt. Die Vereinbarungen beliefen sich auf insgesamt 59,8 Mill. Dollar, teilte Akzo Nobel am Freitag in Arnheim mit.

In den Klagen wegen Remeron wird Akzo Nobel beschuldigt, den Markt für Nachahmerprodukte zu spät geöffnet zu haben. Die nun getroffenen Vereinbarungen regeln laut Akzo Nobel die Forderungen der Apotheken von neun großen Filial- und Lebensmittelketten (so genannte Direktkäufer) sowie die Forderungen weiterer Käufer, die unter anderem von Staatsanwälten und einer Verbrauchervertretung unterstützt wurden.

Eine von anderen Direktkäufern eingereichte Sammelklage sei noch am Bundesbezirksgericht von New Jersey anhängig, teilte Akzo Nobel weiter mit. Über die Zulassung dieser Klage sei bisher noch nicht entschieden worden. Ein Gerichtstermin stehe noch nicht fest./

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