Alarm auf zwei Moskauer Flughäfen
Flugzeug mit acht Tonnen Sprengstoff an Bord

Aufgeber der Ladung soll eine spanische Firma sein, die in Kasachstan mit Genehmigung der Regierung eine Anlage zur Herstellung von Sprengstoff für den zivilen Gebrauch baut.

dpa MOSKAU. Sprengstoffalarm hat am Freitag zwei Moskauer Flughäfen in Atem gehalten. Der Flughafen Wnukowo wurde evakuiert, nachdem Sprengstoffhunde in einem Personenwagen vor dem Terminal angeblich eine Bombe erschnüffelt hatten. Doch bei der Untersuchung des Autos fand sich kein Sprengstoff, teilte die Polizei mit. Zuvor war eine Bombendrohung eingegangen.

Auf dem Flughafen Domodedowo hielt der Zoll eine Frachtmaschine mit acht Tonnen Sprengstoff und 594 Zündern an Bord fest, die für ein kasachisches Bergbaukombinat in Dscheskasgan bestimmt waren, meldeten russische Agenturen. Nach den Terroranschlägen in den USA waren auch an russischen Flughäfen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden.

Die Frachtmaschine vom Typ Antonow-12 kam nach Zollangaben aus Wien und sollte nach der Zwischenlandung in Domodedowo weiter nach Kasachstan fliegen. Der Zoll erklärte, die Frachtpapiere seien nicht in Ordnung. Die spanische Botschaft in Moskau teilte mit, Aufgeber der Ladung sei eine spanische Firma, die in Kasachstan mit Genehmigung der Regierung eine Anlage zur Herstellung von Sprengstoff für den zivilen Gebrauch baue.

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