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Albanische Rebellen kündigen neue Kämpfe in Mazedonien an

dpa Pristina/Skopje. Die Albaner-Rebellen in Mazedonien haben neue Angriffe auf mazedonische Sicherheitskräfte nach Ablauf ihrer einseitigen Waffenpause angekündigt. «Wir sind gezwungen anzugreifen, unsere Strategie und Taktik wird anders als bis jetzt sein und wir werden unsere Gebiete ausweiten», sagte Drin Korabi, einer der Rebellenführer, am Mittwoch. Deswegen sei der Rebellenchef «Hoxha» aus dem evakuierten Dorf Arancinovo mit seinen Kämpfern in die Hauptstadt Skopje gekommen. Andere Einheiten stünden in anderen Gebieten für einen Einsatz bereit. Die Albaner würden ihren Kampf nicht aufgeben, bis alle ihre Forderungen nicht erfüllt seien.

Die Rebellen der albanischen «Nationalen Befreiungsarmee» (UCK) hatten vor zwei Wochen eine Feuerpause bis zum 27. Juni angekündigt. Damit sollte eine Fortsetzung des Dialogs der mazedonischen Regierung und der Albanerparteien für eine friedliche Lösung des Konflikts ermöglicht werden. Die Gespräche waren bislang erfolglos.

Im Gebiet der Stadt Tetovo im Nordwesten Mazedoniens gab es am Mittwoch erneut Kämpfe. Gegen die Rebellen würden auch Kampfhubschrauber eingesetzt, sagte ein Armeesprecher in Skopje. Die Rebellen hätten Polizeistellungen in Sipkovica und einige anderen Dörfern etwa 35 Kilometer westlich der Hauptstadt angegriffen. Neue Gefechte wurden auch aus der Region um Kumanovo im Norden des Landes gemeldet.

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