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Alcatel streicht Arbeitsplätze in Kabelsparten

Der Telekomausrüster leidet unter dem schlechten Marktumfeld.

rtr PARIS. Der französische Telekomausrüster Alcatel will nach eigenen Angaben mehrere tausend Arbeitsplätze in seinen Glasfaser- und Unterseekabel-Sparten abbauen. Aufgrund eines schlechteren Marktumfeldes werde Alcatel bis zum nächsten Sommer über 3000 Stellen in den beiden Bereichen streichen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Zusammen mit der Schließung des Werks für Unterseekabel in Portland, was Alcatel im Mai angekündigt hatte, sind in der Sparte Unterseenetzwerke insgesamt 2151 Stellen und damit annähernd die Hälfte der weltweiten Belegschaft des Bereichs betroffen. Dazu kämen weitere 887 Stellen oder 17 % der derzeitigen Mitarbeiter in der Sparte Glasfaseroptik, teilte Alcatel weiter mit.

Zu den finanziellen Auswirkungen des Arbeitsplatzabbaus gab Alcatel keine näheren Angaben. Bereits im Juli hatte Alcatel den Abbau von 14 000 Stellen weltweit angekündigt. Alcatel, wie viele Unternehmen der Branche, hatten zuletzt stark unter der Abschwächung der Telekommärkte weltweit gelitten.

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