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Alcatel und Finmeccanica schließen Vertrag zur Weltraumsparten-Fusion ab

MAILAND (dpa-AFX) - Der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Finmeccanica und der französische Telekom-Ausrüster Alcatel haben einen vorläufigen Vertrag zur Fusion ihrer Weltraumspartenabgeschlossen. Dazu sollen zwei Joint Ventures gebildet werden, teilte Alcatelam Freitag mit.

MAILAND (dpa-AFX) - Der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Finmeccanica und der französische Telekom-Ausrüster Alcatel haben einen vorläufigen Vertrag zur Fusion ihrer Weltraumspartenabgeschlossen. Dazu sollen zwei Joint Ventures gebildet werden, teilte Alcatelam Freitag mit.

In der Alcatel Alenia Space sollen die industriellen Tätigkeiten von AlcatelSpace und der Satelliten-Tochter von Finmeccanica, Alenia Spazio, verbundenwerden. Alcatel werde daran etwa 67 Prozent und Finmeccanica 33 Prozent halten,teilte Alcatel weiter mit. Das Management werde in Frankreich sitzen. DenAngaben zufolge wird in diesem Jahr mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden Eurogerechnet. 7200 Menschen sollen bei der Alcatel Alenia Space arbeiten.

Das zweite Joint Venture soll die Satelliten-Kommunikations-Tochter vonFinmeccanica, Telespazio, mit Alcatels Raumfahrt- und Servicegeschäft verbindenund in Italien angesiedelt werden. Das Anteilsverhältnis sei genau umgekehrt zudem des ersten Gemeinschaftsunternehmens. Für 2004 würde ein Umsatz von 350Millionen Euro erwartet, hieß es. 1400 Beschäftigte sollen dort arbeiten.

Von der Kooperation erhoffen sich die Unternehmen nach eigenen Angabenerhebliche Synergieeffekte und eine bessere Bedienung des Marktes.Alcatel-Unternehmenschef Serge Tchuruk sagte, damit werde Alcatel auch seineweltweit führende Positionen bei der Breitband-Ausrüstung ausweiten können.Finmeccanica-Chef Pier Francesco Guarguaglini rechnete mit positiven Effektenvor allem in Bezug auf das satellitengestützte Navigationssystem Galileo. Durchdie Allianz könnten die Unternehmen dabei eine überragende Rolle beiSatellitensystemen und Serviceleistungen spielen, sagte er.

Die Gründung der Joint Ventures soll bis Jahresende, vorbehaltlich einerendgültigen Vereinbarung sowie der Zustimmung der Aktionäre undRegulierungsbehörden, vollständig abgeschlossen sein.

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