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Alcoa: Ertragseinbruch

Alcoa, der weltgrößte Aluminium Produzent wird aufgrund der schwachen Konjunktur, niedriger Metallpreise und Finanzschwierigkeiten einiger Kunden im vierten Quartal lediglich einen Gewinn von 10 Cents pro Aktie melden.

Damit werden die Analystenschätzungen um satte 20 Cents verfehlt. Das Quartal sei aufgrund des eingebrochenen Volumens und niedrigen Verkaufspreisen eine extrem große Herausforderung gewesen, erklärte Vorstand Alain Belda. Das anhaltend schwache Konjunkturumfeld habe zu zusätzlichen Kosten von 60 Millionen Dollar vor Steuern gesorgt. Ein Großteil dieser Kosten resultieren von Alcoa-Kunden die entweder Insolvenz beantragen mussten oder in anderweitige Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Ferner sorgte ein Strom- und damit auch ein Produktionsausfall in Indiana für weitere Kosten von 45 Millionen Dollar. Abgesehen von dem unerwartet niedrigen Ertrag, werden durch eine bereits bekannt gegebene Restrukturierung im vierten Quartal einmalige Kosten von 225 Millionen Dollar anfallen.

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