Alemannia Aachen muss in der Gruppe H an diesem Spieltag pausieren
Die nächste Runde fest im Visier

In der Fußball-Bundesliga belauern sie das Spitzenduo, im UEFA-Pokal setzen sie zum Sprung in die nächste Runde an: Der FC Schalke 04 und der VfB Stuttgart wollen am Donnerstag auch auf der internationalen Bühne auf Erfolgskurs bleiben.

HB HAMBURG. Stuttgart würde am 3. Spieltag der Gruppenphase beim SC Heerenveen schon ein Punkt zum Vorstoß in die Runde der besten 32 Clubs reichen, Schalke wäre mit einem Erfolg gegen den ungarischen Tabellenführer Ferencvaros Budapest "zu 90 % durch", meinte Rudi Assauer, der Manager des Bundesliga-Dritten.

Stuttgart will sich bei seinem Gastspiel in der Eisschnelllauf-Hochburg Heerenveen nicht aufs Glatteis führen lassen - im Fall eines Ausrutschers beim niederländischen Provinzclub droht den ungeschlagenen Schwaben der Verlust der Tabellenspitze in der Gruppe G. "Selbstverständlich streben wir dort ganz klar einen Sieg an", kündigte VfB-Trainer Matthias Sammer einen couragierten und offensiven Auftritt des Bundesliga-Vierten für Donnerstag (21.30 Uhr/Sat.1) im kleinen Abe-Lenstra-Stadion an. "Wir haben eine gute Ausgangsposition zu verteidigen und spielen nicht auf Unentschieden."

Dabei würde dem souveränen Spitzenreiter schon ein Punkt reichen, um ganz sicher in die Runde der letzten 32 einzuziehen; so könnte sich der VfB sogar etwas für die richtungweisende Bundesliga- Spitzenpartie bei Hannover 96 schonen. Von derartigen Überlegungen will Sammer aber nichts wissen. "Wir wollen im UEFA-Cup ganz, ganz lange dabei sein und werden gegen Heerenveen mit der best möglichen Mannschaft beginnen. Ich nehme auf den Sonntag keine Rücksicht", sagte der 37-Jährige.

Fernando Meira, der nach seinem Ende August erlittenen Kreuzbandriss gegen Mönchengladbach ein ordentliches Comeback gefeiert hat, soll gegen den Tabellenfünften der niederländischen Ehrendivision auf jeden Fall mitwirken. "Fernando ist unter normalen Umständen nicht wegzudenken", meinte Sammer und gab dem vielseitigen Portugiesen eine Stammplatz-Garantie. "Ich will aber offen lassen, ob er im Mittelfeld oder in der Viererkette spielt." Vieles spricht für einen erneuten Auftritt im Zentralbereich. Ob Andreas Hinkel zur Startelf gehört, ist offen. Der Nationalverteidiger hat nach seinem Muskelfaserriss erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert.

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