Alle Geschäftsbereiche verzeichnen Zuwächse
Immer mehr VW auf Pump

Immer mehr Kunden bei VW kaufen ihr Auto auf Pump. Während der Absatz bei dem Wolfsburger Autobauer hinter dem Vorjahr zurückliegt, baute die VW VW-Finanztochter Financial Service AG ihr Geschäft aus.

HB/dpa BRAUNSCHWEIG. Die Zahl der Kundenfinanzierungen weltweit stieg um 2,3 % auf 1,57 Millionen, teilte Financial Service am Donnerstag in Braunschweig mit.

Das Unternehmen baute den Gesamtvertragsbestand 2002 um 3,4 % auf rund 3,82 Mill. aus. Alle Geschäftsbereiche hätten Zuwächse verzeichnet, hieß es. Ein Plus von 6,2 % auf 782 000 gab es auch bei den Leasingverträgen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um neun Prozent auf 4480. Ertragszahlen nannte das Unternehmen nicht, sie sollen im Frühjahr bekannt gegeben werden.

Erstmals überschritt auf dem deutschen Markt die Zahl der so genannte Drei-Wege-Finanzierung, die dem Leasing ähnelt, die der klassischen Autokredite. Sie machten 2002 mit 435 000 rund 60 % der Neuverträge aus und legten im Vergleich zum Vorjahr um 25,2 % zu. Der Trend zu dieser seit etwa sechs Jahren angebotenen Finanzierung sei ungebrochen, sagte ein Sprecher.

Bei der Drei-Wege-Finanzierung nehmen die Kunden nicht eine bestimmte Summe als Kredit von der Bank auf und zahlen ihn in Raten ab. Beim Autokauf wird anhand der geschätzten Kilometerleistung der Restwert des Wagens zum Ende des Kredits ermittelt. Den kann der Kunde dann zahlen und den Wagen übernehmen oder das Auto an einen Händler geben, der dann den Kredit bei der Bank ablöst. Der Vorteil sei, dass zunächst deutlich geringere Raten als bei einer klassischen Finanzierung gezahlt werden müssten, sagte der Sprecher. Dafür sind die Zinsen aber höher.

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