Allein am Dienstag 13 Fälle
Schulen in Griechenland wegen Herzmuskelentzündungen geschlossen

Wegen zahlreicher Fälle von Herzmuskelentzündung hat das griechische Gesundheitsministerium am Dienstag die Schließung aller Kindergärten, Volksschulen, Gymnasien und Universitäten des Landes angeordnet.

dpa ATHEN. Die Schulen sollen bis zu 26. April geschlossen bleiben. In den vergangenen fünf Tagen waren nach offiziellen Angaben landesweit insgesamt 32 Fälle von Herzmuskelentzündung (Myokarditis) gemeldet worden, darunter drei bei Kindern. Drei Patienten, zwei auf der Mittelmeerinsel Kreta und einer in Nordwestgriechenland, starben an den Folgen der gefährlichen Erkrankung, hieß es.

"Alle diese Maßnahmen sind vorbeugend. Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung", sagte der griechische Gesundheitsminister Alekos Papadopoulos im griechischen Fernsehen. Er forderte die Bürger auf, geschlossene Räume in den nächsten Tagen zu meiden und sich regelmäßig und intensiv die Hände zu waschen. Allein am Dienstag waren in Athen nach Angaben des Ministers 13 Fälle gemeldet worden.

Die Myokarditis ist eine Herzmuskelentzündung, die unter anderem als Komplikation von Virusinfekten wie der Grippe oder anderen Atemwegsinfekten sowie als Folge von Bakterieninfektionen auftreten kann. Es sei bislang nicht klar, welcher Art das Virus sei, das die akute Erkrankungswelle verursacht habe, sagte Papadopoulos.

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