Allenfalls leichtes Plus erwartet
DIW: Keine gravierende Verbesserung des privaten Verbrauchs

vwd BERLIN. Beim privaten Verbrauch zeichnet sich nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, für das erste Quartal 2001 keine gravierende Besserung ab. Wie das Institut in seinem neuesten Wochenbericht schreibt, werden die aus der Einkommensteuerreform resultierenden Entlastungen durch die Anhebung der Ökosteuer geschmälert und durch die höheren Energiekosten weitgehend aufgezehrt. Vor diesem Hintergrund sei für den privaten Verbrauch nach der Jahreswende allenfalls mit einem leichten Plus zu rechnen. Die zu erwartenden positiven Effekte der Einkommensteuerreform würden voraussichtlich erst nach dem ersten Quartal die Entwicklung stärker prägen.

Die realen Ausrüstungsinvestitionen dürften nach Auffassung des DIW nach dem äußerst kräftigen Wachstum im Jahresendquartal 2000 nur noch verhalten zunehmen. Hier handele es sich teilweise um einen Reflex auf die vorgezogenen Investitionsprojekte. Bei den realen Bauinvestitionen sei eine nachhaltige Besserung kaum in Sicht. Der Export dürfte weiterhin robust bleiben, allerdings werde sich die zuletzt gezeigte Dynamik merklich verringern. Dabei würden dämpfende Effekte hauptsächlich vom Rückgang der Nachfrage aus Nordamerika erwartet, denn das Wirtschaftswachstum dürfte sich dort weiter abschwächen.

Für das erste Quartal 2001 sei mit einem saison- und arbeitstäglich bereinigten Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwa 0,3 % zu rechnen. Der entsprechende Vorjahreswert werde damit um gut zwei Prozent überschritten.

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