Allianz besitzt umfangreichstes Portefeuille an deutschen Industriebeteiligungen
Allianz: Börse übersieht das langfristige Potenzial

Gottfried Heller, Fondsmanager und Chef der Fiduka Depotverwaltung, kauft Allianz

DÜSSELDORF. Als die Allianz im März 2001 die Dresdner Bank für 25 Milliarden Euro übernahm, betrug der Marktwert beider Unternehmen zusammen 100 Milliarden Euro. Aktuell beträgt der Börsenwert des Gesamtkonzerns nur noch die Hälfte. Dabei ist die Allianz die zweitgrößte Versicherungsgruppe Europas und der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt.

Die Allianz besitzt wohl das umfangreichste Portefeuille an deutschen Industriebeteiligungen, deren Verkauf seit Anfang des Jahres steuerfrei ist. Die Terroranschläge in den USA haben die Allianz 1,5 Milliarden Euro gekostet. Aber Sachversicherer können ihre Prämien schnell den neuen Risikoprofilen anpassen und somit die Schadenssumme bald wieder einspielen.

Sicher ist die Dresdner in einer Zeit der Konjunktur- und Börsenflaute eher eine Belastung. Aber das wird schon nächstes Jahr anders aussehen. Die Bewertung liegt mit einem KGV von etwa 15 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,8 so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Börse überbewertet die kurzfristigen Probleme und übersieht das langfristige Potenzial.

Quelle: WirtschaftsWoche

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