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Allianz erwartet starkes Wachstum der Vermögensverwaltung

Das Geschäft mit der Vermögensverwaltung wird nach Ansicht des Allianz-Konzerns trotz des Bevölkerungsrückgangs in den Industriestaaten boomen.

dpa-afx FRANKFURT. Das Geschäft mit der Vermögensverwaltung wird nach Ansicht des Allianz-Konzerns trotz des Bevölkerungsrückgangs in den Industriestaaten boomen. "In den nächsten zehn bis 20 Jahren ist in der Vermögensverwaltung mit einem erheblichen Wachstum zu rechnen", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Joachim Faber dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Gleichwohl müssten sich die deutschen Vermögensverwalter internationaler ausrichten, um vom Vermögensaufbau in anderen Staaten zu profitieren.

"Ich bin deshalb ein ausgesprochener Verfechter von verstärkten Aktienengagements auch in Schwellenländern, um auf Dauer möglichst eine Rendite von über fünf Prozent erzielen zu können", fügte Faber hinzu. Faber ist Chef der Konzernsparte Allianz Global Investors, die bis Montag noch Allianz Dresdner Asset Management hieß.

Die mit Investments in Schwellenländern verbundenen Risiken hält Faber für vertretbar: "Seit der Asienkrise 1997 haben die Staaten in Osteuropa, Lateinamerika und Asien dazugelernt. Sie senkten die Auslandsverschuldung, bauten Devisenreserven auf und sind damit wesentlich stabiler geworden. Auch das Niveau für eine gute Unternehmensführung, Corporate Governance, und der Rechnungslegung haben sich verbessert."

Mit der Entwicklung des Kapitalmarktes in China sieht Faber unterdessen die größten Chancen für Vermögensverwalter im Aktien-Bereich. Faber begründete dies mit der durch die chinesische Regierung vorangetriebenen Privatisierung. Gleichzeitig rechnet er trotz des Gegensteuerns der Regierung mit einem weiter hohen chinesischen Wirtschaftswachstum.

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