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Allianz Global Risk erwartet sinkende Prämieneinnahmen und stabilen Gewinn

Der Industrieversicherer der Allianz , die Allianz Global Risk (AGR), rechnet im kommenden Jahr auf Grund rückläufiger Prämien in Teilen des internationalen Industrieversicherungsgeschäfts mit sinkenden Einnahmen und einer stabilen Gewinnentwicklung.

dpa-afx BERLIN. Der Industrieversicherer der Allianz , die Allianz Global Risk (AGR), rechnet im kommenden Jahr auf Grund rückläufiger Prämien in Teilen des internationalen Industrieversicherungsgeschäfts mit sinkenden Einnahmen und einer stabilen Gewinnentwicklung. "Wir gehen derzeit von Prämieneinnahmen in Höhe von rund 2,55 Mrd. Euro für die AGR aus", sagte AGR-Chef Axel Theis in einem Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). "Das dürften rund 100 Mill. Euro weniger sein, als wir bis zum Ende dieses Jahres erreichen werden."

Die AGR verzichte lieber auf Geschäft als sich durch unzureichend finanzierte Risiken die Profitabilität zu verderben. Sinkende Prämien machten sich vor allem in den USA bemerkbar. "Stark unter Druck sind die Versicherungsprämien allerdings auch am französischen Markt", sagte Theis.

Eigenkapitalrendite VON 15 Prozent Angestrebt

Trotzdem ist er zuversichtlich, Ende 2004 die von der Konzernmutter Allianz vorgegebene Eigenkapitalrendite von 15 Prozent nach Steuern zu erwirtschaften. Auch für 2005 sei das sein Minimalziel, sagte er.

Für die Zukunft erwartet der Versicherungsexperte eine steigende Belastung der Branche aus Naturkatastrophen. "Wir registrieren eine Klimaveränderung mit deutlich veränderten Wetterbedingungen", sagt er. Zudem dürften die Schäden steigen, weil die Wertekonzentration zum Beispiel in Küstenregionen zunimmt. Schwere Wirbelstürme richten dann deutlich größere Schäden an als bisher.

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