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Allianz: Jüngster WTC-Gerichtsentscheid führt zu Belastung von 80 Millionen Euro

Die jüngste Entscheidung eines US-Gerichts in Sachen World Trade Center wird bei der Allianz zu einer zusätzlichen Belastung von 80 Mill. Euro führen.

dpa-afx MÜNCHEN. Die jüngste Entscheidung eines US-Gerichts in Sachen World Trade Center wird bei der Allianz zu einer zusätzlichen Belastung von 80 Mill. Euro führen. Wie eine Unternehmenssprecherin am Dienstag in München sagte, war dieser Hinweis bereits in den bei der US-Wertpapieraufsicht SEC eingereichten Dokumenten enthalten. Die US-Tochter der Allianz wolle aber sämtliche Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen.

In den Unterlagen hatte die Allianz die Gesamtschadenssumme aus der Zerstörung der beiden Türme bei dem Anschlag vom 11. September 2001 auf 1,5 Mrd. Euro geschätzt. Dies gelte für die Annahme, dass es sich um einen Schadensfall handelt, hieß es damals. Sollten zwei Schadensfälle zu Grunde gelegt werden, würde sich die Summe um rund 80 Mill. Euro erhöhen.

Ein US-Geschworenengericht hatte am späten Montag entschieden, dass es sich bei den Anschlägen auf das World Trade Center um zwei Schadensfälle und nicht um einen handelte. Von der Entscheidung sind insgesamt neun Versicherungsgesellschaften betroffen. Die Entscheidung ebnet den Weg für den Pächter der beiden Türme, Larry Silverstein, weitere 1,1 Mrd. Dollar an Schadensersatz zu beziehen. Ein anderes US-Gericht hatte zuvor nur einen Schadensfall anerkannt.

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