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Allianz prüft stärkere internationale Zusammenarbeit der Konzern-Töchter

Der Versicherer Allianz will seine Strukturen weiter umbauen. Allianz-Chef Michael Diekmann kündigte in einem gemeinsamen Interview von "Handelsblatt" (Montagausgabe) und "The Wall Street Journal" an, dass eine stärkere internationale Zusammenarbeit der Konzern-Töchter geprüft werde.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Versicherer Allianz will seine Strukturen weiter umbauen. Allianz-Chef Michael Diekmann kündigte in einem gemeinsamen Interview von "Handelsblatt" (Montagausgabe) und "The Wall Street Journal" an, dass eine stärkere internationale Zusammenarbeit der Konzern-Töchter geprüft werde. "Hier sollen grenzüberschreitende Synergien gehoben und damit die Gewinne gesteigert werden", sagte Diekmann. Das weltweite Lebens-, Sach- und Pensionsgeschäft stehen jetzt unter einheitlicher Leitung. Die Umsetzung der Maßnahmen sei Anfang 2005 geplant

Laut Diekmann ist zudem ein Verkauf der Investmentbank-Tochter Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) inzwischen unwahrscheinlicher geworden. "Wenn Sie sich den Geschäftsverlauf bei DrKW anschauen, steht ein Verkauf heute weniger auf meiner Tagesordnung als vor zwölf Monaten", sagte der Manager.

Der Allianz-Chef betonte zudem, ein Rückzug von der New Yorker Börse sei zwar geprüft, aber verworfen worden."Wir wollen kein Delisting. Vielleicht brauchen wir ja in den nächsten fünf Jahren doch eine Akquisitionswährung", sagte Diekmann.

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