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Allianz reduziert Continental-Beteiligung

Der Allianz-Konzern hat als letzter verbliebener Großaktionär des Autozulieferers Continental seine Beteiligung auf unter fünf Prozent reduziert. Die Beteiligung des Versicherers liege jetzt bei 4,97 Prozent, teilte die Continental AG (Hannover) am Freitag in einer Pflichtmitteilung mit. Bisher hatte der Allianz nach Angaben eines Conti-Sprechers ein Anteil von 7,7 Prozent gehört.

HB/dpa HANNOVER/MÜNCHEN. Bereits im vergangenen November hatte sich die Deutsche Bank von ihren Conti-Anteilen getrennt. Damals waren nach Angaben der Bank Aktien im Volumen von 7,65 Prozent des stimmberechtigen Kapitals an institutionelle Anleger verkauft worden. Nach Angaben von Conti sind von den insgesamt 134,5 Millionen umlaufenden Aktien des Unternehmens 47,5 Prozent im Besitz namentlich bekannter institutioneller Anleger vor allem in den USA, Deutschland und Großbritannien. Der Rest, ebenfalls rund 47,5 Prozent, befindet sich im Streubesitz.

Mitte der Woche war bekannt geworden, dass ein Investor 1,5 Millionen Conti-Aktien verkauft hat. Dies dürfte aber nicht im Zusammenhang mit der Allianz-Transaktion stehen. Die Allianz sei am 6. Juni unter die Fünf-Prozent-Marke beim Anteil gerutscht, hieß es. Der Conti-Aktienkurs sank am Freitag zwischenzeitlich leicht auf 18,10 Euro.

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