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Allianz schichtet Kapitalanlagen um - Aktienengagement sinkt

Der Allianz-Konzern will sein Engagement in Aktien längerfristig reduzieren und mehr in außerbörsliche Firmenbeteiligungen investieren.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Allianz-Konzern will sein Engagement in Aktien längerfristig reduzieren und mehr in außerbörsliche Firmenbeteiligungen investieren. Ziel sei es, langfristig den Anteil der Aktien von derzeit 15 Prozent am Anlagenportfolio "eher in Richtung zehn Prozent" zu senken, sagte Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner Medienberichten vom Mittwoch zufolge.

Angesichts einer dünnen Ausstattung mittelständischer Unternehmen mit Eigenkapital handle es sich bei Unternehmensbeteiligungen um einen Wachstumsmarkt, der zudem größere Renditen verspreche als Investitionen in börsennotierte Unternehmen. Derzeit habe die Allianz rund 3,3 Mrd. Euro in Unternehmensbeteiligungen investiert, was rund einem Prozent der gesamten Anlagesumme entspreche. Auf welches Niveau dieser Anteil steigen soll, hängt nach Angaben einer Sprecherin von entsprechenden Angeboten ab.

Hauptgrund der geplanten Umstrukturierungen seien Wertschwankungen des Portfolios, die nach neuen Bilanzierungsregeln vierteljährlich ausgewiesen werden müssten und zu Schwankungen in der Bilanz führten. Unternehmensbeteiligungen würden dagegen nur einmal jährlich bewertet.

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