Allianz will Direktbank integrieren: Advance Bank verschwindet vom Markt

Allianz will Direktbank integrieren
Advance Bank verschwindet vom Markt

Die Allianz will ihre verlustreiche Direktbank Advance Bank vollständig in den Konzern integrieren und damit 500 Millionen Euro an Investitionen sparen.

HB/dpa MÜNCHEN. Allein durch den Wegfall von weiteren Investitionen in die Advance Bank und das Geschäft mit der Finanzplanung als eigenständige Einheit sollen rund 500 Millionen Euro gespart werden, teilte die Allianz am Dienstag in München mit. Mit der Integration werde der Name Advance Bank vom Markt verschwinden. "Wir wollen uns auf unsere beiden Marken Allianz und Dresdner Bank konzentrieren", sagte ein Allianz-Sprecher in München.

Die rund 900 Mitarbeiter der Advance Bank und Finanzplaner- Organisation sollen so weit wie möglich von der Dresdner Bank und Allianz übernommen werden. Den rund 340 000 Kunden soll angeboten werden, zur Dresdner Bank und Allianz zu wechseln. Dennoch sollten die Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Geschäfte per Telefon oder über das Internet zu erledigen. Rund 60 so genannter Finanzplanungscenter sollen geschlossen werden.

Die Allianz hatte sich bei der Advance Bank noch auf jahrelange Verluste eingestellt. Die Gewinnschwelle wollte die Bank erst im Jahr 2006 erreichen. Ursprünglich wollte der Allfinanzkonzern das Direktbanking und die Finanzplanung zum dritten Standbein neben den Versicherungsagenturen und den Filialen der Dresdner Bank ausbauen. Die Zahl der Finanzplaner, die sich auf die Kundenberatung zur Geldanlage und finanziellen Altervorsorge spezialisiert hatten, sollte in den kommenden Jahren um mehr als 1000 aufgestockt werden.

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