Allianz
Zwischenruf: Nicht mit Gewalt

Dieses Jahr ist eines der schwierigsten in der Geschichte der Versicherungswirtschaft - besonders für den Marktführer Allianz: Erst die Übernahme der Dresdner Bank, dann der Konjunktureinbruch und zuletzt noch die Terroranschläge in den USA. Rund 40 Milliarden Dollar Schaden wird der Anschlag auf die Twin Towers die Versicherungskonzerne kosten.

Die Allianz setzte gestern ihre Schadenserwartung um eine halbe Milliarde auf 1,5 Milliarden Euro nach oben. Erstmals wies der Versicherungsriese damit einen Verlust im dritten Quartal aus. Am Ergebnisziel von 1,7 Milliarden Euro für 2001 hält Konzern-Chef Henning Schulte-Noelle dennoch fest. Dazu müsste im vierten Quartal einiges im mobilisiert werden.

Einen ersten Schritt hat die Allianz mit dem Verkauf der IKB-Beteiligung vergangene Woche schon getan. Die Dresdner Bank musste schon im dritten Quartal Tafelsilber beisteuern und Beteiligungen verkaufen. Finanzchef Helmut Perlet versprach, bis zum Jahresende "nicht mit Gewalt Veräußerungsgewinne" zu realisieren. Ob er diese Haltung durchhalten kann?

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