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Allstate Direct: Allison hat den Gewinn verhagelt

Stürmisch ging es im zweiten Quartal nicht nur auf den Aktienmärkten zu. Bei Allstate, dem zweitgrößten US- Sachversicherer wurden mehr Ansprüche aus Sturmschäden gemeldet als erwartet.

Der Versicherer musste daher bekannt geben, dass verglichen zum Vorjahresquartal, die Versicherungsleistungen für Sturmschäden mit 536 Millionen Dollar rund 46 Prozent höher ausfallen werden. Verantwortlich für die hohen Schadenssummen war vor allem der tropische Sturm Allison, der im vergangenen Monat in Texas und Louisiana für Überflutungen gesorgt hat. Allstate will zusätzlich Rückstellungen in Höhe von 90 Millionen Dollar bilden. Damit sollen Schäden ersetzt werden, die 1994 durch die Erdbeben in Kalifornien entstanden sind.

Damit dürfte der Versicherer die Gewinnerwartungen von 71 Cents pro Aktie verfehlen. Die Schäden werden den Überschuss wohl um rund 48 Cents schrumpfen. Die Analysten von ABN Amro reagierten bereits. Sie bleiben bei ihrer Zukaufempfehlung, reduzieren aber gleichzeitig die Gewinnprognosen für das zweite Quartal von 72 Cents auf 37 Cents Gewinn pro Aktie. Zudem sehen sie den Jahresgewinn nicht mehr bei drei Dollar sondern bei 2,65 Dollar pro Aktie.

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