Als erster ausländischer Autobauer
Ford eröffnet eigenes Werk in Russland

Der US-Konzern Ford hat als erster ausländischer Autohersteller ein eigenes Werk in Russland eröffnet. Die ersten Wagen des Modells Ford Focus liefen am Dienstag in Wsewoloschsk bei St. Petersburg vom Band. Bis 2007 solle die Produktion zunächst schrittweise auf 25 000 Autos steigen, berichtete die Nachrichtenagentur Itar-Tass.

dpa MOSKAU. Bauteile sollen aus Westeuropa, darunter aus Deutschland und Spanien, geliefert werden. Später wolle Ford die Produktion auf 100 000 Autos im Jahr erhöhen.

Es ist das erste Autowerk in Russland mit 100-prozentigem ausländischem Kapital. Ford hat bisher 150 Mill. $ (152,6 Mio Euro) in das Projekt investiert. In fünf Jahren sollen bis zu 50 % der Bauteile von russischen Zulieferern kommen. In die Modernisierung der Zulieferbetriebe will Ford 45 Mill. $ stecken.

Anfang der 30er Jahre hatte Ford der Sowjetregierung eine Lizenz zur Fertigung von Ford-Lastwagen verkauft. Aus dem mit US-Hilfe im damaligen Gorki, jetzt wieder Nischni Nowgorod, neu errichteten Werk entstand der heutige Autokonzern GAS.

Das Ford-Focus-Basismodell mit einem 1,6-Liter-Motor von 100-PS- Stärke dürfte in Russland knapp 11 000 $ kosten, etwa 25 % weniger als in Europa. 2002 will der Konzern den Absatz in Russland auf 7800 Wagen verdoppeln und zum Jahr 2005 auf 27 000 Wagen steigern.

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