Als Konsequenzen aus den Terroranschlägen in den USA
Nasdaq setzt Delisting-Regeln vorerst aus

Sie reagiere damit auf die "außergewöhnlichen Marktbedingungen" nach den Terrroristenanschlägen in New York und Washington, teilte die Börsen mit.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Technologiebörse Nasdaq will bis zum 2. Januar 2002 ihre Delisting-Regeln aussetzen. Sie reagiere damit auf die "außergewöhnlichen Marktbedingungen" nach den Terrroristenanschlägen in New York und Washington, teilte die Börsen mit.

Damit werden die Regeln zum Mindest-Geldkurs und zum Mindestmarktwert ausgesetzt. Bei Unternehmen, die kurz vor dem Delisting stehen, werde das Verfahren ausgesetzt.

Nach der üblichen Delisting-Vorschrift erhalten Firmen eine "Schonfrist" von 90 Tagen, deren Wertpapiere an 30 aufeinander folgenden Tagen unter einen bestimmten Geldkurs fallen oder den minimalen Marktwert nicht erreichen. Das Unternehmen muss innerhalb dieser 90 Tage an mindestens zehn aufeinander folgenden Handelstagen den Standards wieder entsprechen. Gelingt das nicht, wird ein Delisting-Verfahren eingeleitet.

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