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Alstom hat Nettoverlust im 1. Halbjahr auf 315 Millionen Euro nahezu halbiert

Der französische Bahntechnikkonzern Alstom hat seinen Fehlbetrag im ersten Halbjahr 2004/05 im Vergleich zum Vorjahr etwa halbiert. In den sechs Monaten bis Ende September sei ein Nettoverlust von 315 Mill. Euro angefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

dpa-afx PARIS. Der französische Bahntechnikkonzern Alstom hat seinen Fehlbetrag im ersten Halbjahr 2004/05 im Vergleich zum Vorjahr etwa halbiert. In den sechs Monaten bis Ende September sei ein Nettoverlust von 315 Mill. Euro angefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Vorjahr war es noch ein Minus von 624 Millionen. Der Umsatz sank von 8,85 Mrd. auf 6,4 Mrd. Euro.

Die operative Marge verbesserte sich laut Alstom von 1,5 Prozent auf 3,6 Prozent. Das operative Ergebnis stieg laut Alstom auf 233 Mill. Euro (Vorjahr: 132 Mill. Euro). Analysten hatten im Schnitt mit 230 Mill. gerechnet. Außerdem hatten die Experten einen Nettoverlust zwischen 245 und 427 Mill. Euro und eine operativen Marge zwischen 3,0 und 3,4 Prozent erwartet. Ihre Umsatzprognosen lagen zwischen 6,8 und 7,0 Mrd. Euro.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr bekräftigte der Konkurrent der Siemens AG sein Ziel, eine operative Marge zwischen 3,5 und 4,0 Prozent zu erreichen. Zudem rechnet Alstom mit einem Rückgang des Umsatzes um fünf Prozent.

Im ersten Geschäftshalbjahr stiegen die Aufträge auf vergleichbarer Basis um 51 Prozent auf 8,36 Mrd. Euro, hieß es weiter. Dies entspreche einem absoluten Zuwachs von zwölf Prozent. Auch auf das Gesamtjahr gesehen erwartet der Konzern mehr Aufträge als 2003/04.

Der Nettoschuldenstand des Unternehmens sank bis Ende September auf 2,4 Mrd. Euro. Am 1. April waren es - nach den geänderten Zahlen - noch 3,7 Mrd. Euro. Der negative Free Cash-Flow wurde mit 294 Mill. Euro angegeben (Vorjahr: 674 Millionen). Für das Gesamtjahr wird bei Alstom mit einem negativen freien Barmittelzufluss von rund 400 Mill. Euro gerechnet.

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