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Alstom im 1. Quartal mit 41% mehr Aufträgen bei 6% weniger UmsatzDPA-Datum: 2004-07-07 08:51:14

PARIS (dpa-AFX) - Beim angeschlagenen französischen Mischkonzern Alstom < PALS.PSE > < AOM.FSE > ist der Auftragseingang im ersten Quartal (Ende Juni) des laufenden Geschäftsjahres um 41 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro hochgeschnellt. Die Umsätze seien auf vergleichbarer Basis um 6 Prozent auf 3,31 Milliarden Euro geschrumpft, meldete die Alstom SA am Mittwoch.

PARIS (dpa-AFX) - Beim angeschlagenen französischen Mischkonzern Alstom < PALS.PSE > < AOM.FSE > ist der Auftragseingang im ersten Quartal (Ende Juni) des laufenden Geschäftsjahres um 41 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro hochgeschnellt. Die Umsätze seien auf vergleichbarer Basis um 6 Prozent auf 3,31 Milliarden Euro geschrumpft, meldete die Alstom SA am Mittwoch.

"Die Aufträge des ersten Quartals 2004/05 bestätigen den positiven Trend, den wir in der zweiten Hälfte des vorigen Geschäftsjahres ausgemacht haben", sagte der Chef des Siemens < SIE.ETR > -Konkurrenten, Patrick Kron. "Wir betrachten diese Entwicklung als ermutigend und sind zuversichtlich, unseren Turnaround zu erreichen." Die Entwicklung sei besonders den Bereichen Energie, Umwelt und Transport zu verdanken.

Auftragseingang und Umsatz litten im ersten Geschäftsquartal unter Währungseffekten vor allem infolge des schwachen Dollars sowie unter dem Verkauf von Alstom-Sparten. Dies drückte den Auftragseingang um etwa 5 Prozent und die Erlöse um 1 Prozent. Die Ergebnisse schmälerte außerdem der Verkauf des Industrieturbinen-Geschäfts an die Siemens AG. Alstom hatte auch das Geschäftsfeld Transmission & Distribution abgestoßen.

EU-ENTSCHEID ZU FINANZSPRITZE

In Brüssel will die EU-Kommission an diesem Mittwoch eine Milliarden schwere Finanzspritze zur Rettung des angeschlagenen französischen Mischkonzerns Alstom genehmigen. Im Gegenzug verpflichtet sich Paris, den Industriegiganten auf Dauer für Konkurrenten zu öffnen. Ob dabei der deutsche Siemens-Konzern zum Zuge kommt, ist bisher ungewiss. Das Finanzpaket hat nach Einschätzung von Brüsseler Experten einen Umfang von etwa drei Milliarden Euro.

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