Altaktionäre sollen eigene Aktien verkaufen
Deutsche Börse AG legt weitere Details zum Börsengang fest

ddp FRANKFURT/MAIN. Die Deutsche Börse AG hat weitere Details zu ihrem für das kommende Jahr geplanten Börsengang festgelegt. Demnach sollen sich Altgesellschafter im Rahmen des Börsengangs von einem Teil ihrer Papiere trennen. Mit einer entsprechenden Bitte habe sich das Unternehmen an seine Altaktionäre gewandt, teilte die Börse am Montag in Frankfurt am Main mit. Zudem sei den Gesellschaftern nahegelegt worden, auf die Ausübung ihres Bezugsrechts bei einer geplanten Barkapitalerhöhung um bis zu 38,17 Mill. Euro zu verzichten. Das Volumen des Aktienangebots beim Börsengang, der im ersten Halbjahr 2001 erfolgen soll, hängt direkt vom Umfang der Kapitalerhöhung und der Anzahl der von den Altaktionären verkauften Aktien ab.

Neben der Barkapitalerhöhung soll das Kapital der Börse aus Gesellschaftsmitteln um rund 77 Mill. Euro erhöht werden. Das Grundkapital der Deutschen Börse von derzeit rund 19 Mill. Euro wird zu über 80 % von Banken gehalten. Die Regionalbörsen sind mit rund zehn Prozent, Frei- und Kursmakler mit rund acht Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Die Aktionäre werden am 18. Januar über die Kapitalmaßnahmen entscheiden.

Ergebnis verbessert

Wie die Börse weiter mitteilte, verbesserte sich das Ergebnis im bisherigen Jahresverlauf "erheblich". So seien das Vorsteuerergebnis in den ersten neun Monaten um 125 % und der Jahresüberschuss um 104 % gestiegen. Der Gewinn ohne Berücksichtigung außerordentlicher Erträge übersteige mit 116 Mill. Euro bereits jetzt das gesamte Ergebnis des Vorjahres (67,5 Mill. Euro). Der Umsatz verbesserte sich bis September um 52 % auf 511 Mill. Euro. Allerdings könne die Entwicklung nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden, da das vierte Quartal traditionell schwächer ausfalle.

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