Alte Produkte werden noch bis Mitte nächsten Jahres verkauft
Sony und Ericsson dürfen gemeinsam Handys bauen

Der japanische Elektronikkonzern Sony darf gemeinsam mit dem schwedischen Mobilfunkspezialisten Ericsson Handys entwickeln und vermarkten. Die Kommission der Europäischen Union stimmte der Bildung des Gemeinschaftsunternehmens "Sony Ericsson Mobile Communications" zu, wie sie am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

ddp/vwd BRÜSSEL. Mit dem Joint Venture, das am 1. Oktober starten soll, wollen die Partner nach eigener Aussage "in einigen Jahren" eine Führungsposition bei Mobiltelefonen und so genannten "Multimedia Handhelds" einnehmen.

Allerdings dauert es noch eine Weile, bis die ersten Gemeinschaftsprodukte auf den Markt kommen: Bis Mitte kommenden Jahres soll es noch Sony - und Ericsson-Handys zu kaufen geben, danach nur noch unter einem neuen, bislang nicht bekannten Markennamen. Zu Beginn wird das Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Seiten zu 50 Prozent beteiligt sind, 3.500 Mitarbeiter beschäftigen. Die Zentrale des Joint Venture ist in London.

Sony und Ericsson hatten im vergangenen Jahr zusammen 50 Millionen Mobilfunkgeräte im Gesamtwert von rund 7,2 Milliarden US-Dollar (gut 6,6 Milliarden Euro) verkauft. Unangefochtener Marktführer war der finnische Hersteller Nokia, der rund 128 Millionen Handys für fast 22 Milliarden Euro absetzte. Im ersten Halbjahr 2001 kamen Sony und Ericsson nach einer Studie des US-Forschungsinstituts Gartner auf einen gemeinsamen Marktanteil von gut zehn Prozent. Nokia lag mit 34,8 Prozent am Handymarkt weiterhin vorn, gefolgt von Motorola mit knapp 15 Prozent.

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