Alternativstrategie liegt vor: Bahn droht bei Streik mit Schadensersatzklage

Alternativstrategie liegt vor
Bahn droht bei Streik mit Schadensersatzklage

Die Deutsche Bahn will die Lokführergewerkschaft GDL im Falle eines Streiks auf Schadensersatz verklagen.

vwd BERLIN. "Wenn die GDL wirklich streiken sollte, werden wir an Schadensersatzansprüchen kaum vorbeikommen", sagte Bahn-Personalvorstand Norbert Bensel am Mittwoch. Derzeit prüfe die Bahn den Umfang der Verluste, die ihr alleine durch die Ankündigung des Streiks entstanden seien. Zugleich sprach sich Bensel für eine Lösung des Tarifstreits am Verhandlungstisch aus.

Die Bahn verhandle derzeit weiter mit der GDL. Für den Fall eines endgültigen Scheiterns habe das Unternehmen zwar eine Strategie, wolle sich aber nicht im Detail dazu äußern. Vorruhestandsregelungen für Beamte würden dann zurückgestellt und Dienstpläne so umgestaltet, dass die fehlenden Lokführer so gut wie möglich durch beamtete Kollegen ersetzt werden könnten. Rund 45 Prozent der etwa 22 500 Lokführer der Deutschen Bahn sind Beamte und haben damit kein Streikrecht.

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