Altersvorsorge: Mit Weitsicht reich
Immobilien: Zuviel Geld verbaut

Der häufigste Fehler bei der Altersvorsorge: Aus Unkenntnis wird oft jede Mark planlos in eine Immobilie investiert.

DÜSSELDORF. Nicht zuletzt deshalb haben die Bundesbürger gigantische 7,3 Billionen Mark in Eigentumswohnungen und Häusern verbaut - doppelt soviel, wie das jährliche Bruttoinlandsprodukt der gesamten Nation ausmacht.

Genau deshalb steht es um die Altersvorsorge vieler Bundesbürger auch so schlecht. Denn als bedeutendster finanzieller Posten im Pensionärs-Sparplan taugt die eigene Immobilie nicht viel. "Die Mieteinnahmen reichen oft nicht einmal, um die Abschreibungen ausgleichen zu können. Und je länger die Verträge laufen, desto schlechter ist häufig die Lager die Vermieter. Schließlich orientiert sich die Miete noch nach Jahren an dem Preis, zu dem die Wohnung einst bezogen wurde", sagt Immobilienexperte Andreas Krah. Langfristig werfen Immobilien denn auch nur eine Rendite von 3,8 Prozent ab.

Im Vergleich zur größten Todsünde bei der Geldanlage, dem Sparbuch, ist die Rendite bei Immobilien immer noch glänzend: Auf deutschen Sparbüchern vermodern fast 1,2 Billionen Mark zu Mini-Zinsen von durchschnittlich 1,5 Prozent. Das ist nicht mal der Ausgleich für die Inflation. Schlimm: Das so gebunkerte Geld wird jeden Tag ein bißchen weniger wert.

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