Altes Weinanbaugebiet
Saale-Unstrut: Große Hoffnungen auf Müller-Thurgau

Im kleinsten deutschen Anbaugebiet Saale- Unstrut gibt vor allem der 2002er aus der Rebsorte Müller-Thurgau Anlass zu großen Hoffnungen: "Der ist sehr spritzig, blumig, mit einem hohen Mostgewicht und einem starken Bukett, sagt der Präsident des Weinbauverbands, Siegfried Boy. Auch Silvaner, Portugieser und Dornfelder berechtigten zu großen Hoffnungen.

HB/dpa FREYBURG. "Wir haben gesundes Lesematerial eingebracht. Ich bin zufrieden mit dem Jahrgang, aber wir sind ja noch nicht zu Ende", erklärt Boy. Im Oktober habe ein bisschen die Sonne gefehlt, aber an Saale und Unstrut blieben die späten Sorten noch bis etwa Mitte November draußen, darunter Grau- und Weißburgunder, Traminer und Riesling sowie Zweigelt und Spätburgunder.

Nach Angaben des Verbandspräsidenten werden in diesem Jahr schätzungsweise 3,2 Millionen Liter Wein erzeugt und damit etwa so viel wie im Vorjahr. Der durchschnittliche Öchsle-Grad betrage in diesem Jahr 79 bis 84. Das über 1000 Jahre alte Weinanbaugebiet des Saale-Unstrut-Tals liegt rund um Freyburg (Burgenlandkreis) im Süden Sachsen-Anhalts. In der malerischen Landschaft wachsen die Reben von über 30 Sorten, überwiegend trockene Weiß- und Rotweine, an terrassenförmigen Hängen.

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