Am Donnerstag und Freitag ausgesetzt
Foris-Aktien frühestens am Montag wieder im Handel

Der Vorstand des Prozess-Finanzierers soll Anteile außerbörslich an eine Bank verkauft haben, so der Vorwurf. Am Donnerstag und Freitag wurden die Aktien vom Handel ausgesetzt.

Reuters FRANKFURT. Der wegen des Vorwurf des außerbörslichen Verkaufs von Anteilen durch die Firmenleitung ausgesetzte Handel mit den Aktien des Berliner Prozess-Finanzierers Foris AG wird aller Voraussicht nach am Montag wieder aufgenommen. "Die Betonung liegt dabei auf voraussichtlich", sagte eine Sprecherin der Deutschen Börse AG der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Der Handel mit den Foris-Titeln wurde wegen der Vorwürfe am Donnerstag und Freitag vom Handel ausgesetzt.

Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Gesellschaft werden beschuldigt, am 13. Januar 2000 insgesamt 597 000 Foris-Anteilsscheine im Zusammenhang mit den zuvor veröffentlichten Ergebnissen außerhalb des Börsenverkehrs an eine Bank verkauft zu haben. Nach Unternehmensangaben vom Donnerstag soll der Handel so lange ausgesetzt bleiben, bis das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) und das eingeschaltete Bankinstitut bestätigten, dass die Vorwürfe nicht zuträfen.

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