Am Freitag wird ein Gericht in San Francisco über die Musiktauschbörse entscheiden
Mit Spannung wird das Napster-Urteil erwartet

Eine erste Niederlage hatte Napster bereits Mitte Februar erlitten. Bundesrichter bestätigten die einstweilige Verfügung gegen die Musiktauschbörse.

dpa-afx WASHINGTON. Fans der Musiktauschbörse Napster erwarten mit Spannung eine Anhörung am Freitag, die nach Ansicht von Experten das Schicksal der Internetfirma besiegeln könnte. Vor einem Gericht in San Francisco wollten beide Seiten am Freitag noch einmal ihre Argumente vortragen. Nach Informationen der Zeitung "USA Today" gehen die meisten Beobachter davon aus, dass Richterin Marilyn Hall Patel dann sehr schnell ein Urteil bekannt geben könnte.

Napster hatte Mitte Februar vor einem Berufungsgericht eine schwere Niederlage erlitten. Die Bundesrichter bestätigten eine einstweilige Verfügung gegen Napster, die von der Musikindustrie angestrengt worden war. Demnach wird das Unternehmen zwar nicht direkt geschlossen, doch äußerten die Richter ernste Bedenken gegen das kostenlose Herunterladen von urheberrechtlich geschützter Musik und machten Napster für die Einhaltung des Urheberrechts verantwortlich.

Richterin Marilyn Hall Patel hatte ursprünglich bereits im vergangenen Juli versucht, Napster zu schließen. Dagegen hatte die Tauschbörse Berufung eingelegt. Bislang können Internet-Nutzer über Napster Musik-Dateien kostenlos austauschen. Seit kurzem experimentiert Napster zusammen mit seinem Partner, dem Mediengiganten Bertelsmann, an einer kostenpflichtigen Version seines Programms.

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