Am Rande der Insolvenz
Kommentar: Verlassenes Schiff

Ein Debakel war absehbar, seine Dimension nicht: Babcock Borsig steht am Rand der Insolvenz.

Und das gerade eine Woche, nachdem sich Prof. Dr. Klaus G. Lederer, der Chef des Maschinen- und Kesselbauers, einigermaßen überraschend in Richtung Norden verabschiedete, um sich ganz der Führung seines Lieblingskindes HDW zu widmen.

Bis Anfang Juni war die Werftengruppe noch die einzige echte Perle im Babcock-Konzern gewesen. Dann verkaufte Lederer den Babcock-Anteil an die US-Kapitalanlage-Gesellschaft One Equity Partners und entschied sich für die sicherere Hälfte seiner bisherigen Doppelfunktion.

Für Babcock hat sich per Saldo unter Lederer nichts verbessert: Als er dort Anfang 1997 als Sanierer antrat, stand der Konzern schon einmal kurz vor der Pleite - mit einem Verlust von 450 Millionen Mark in den Büchern. Nach seinem Abgang ist die Pleite wieder nahe. Nur der Verlust hat sich auf runde 500 Millionen Euro gut verdoppelt. Ein echter Sanierungserfolg.

Quelle: Handelsblatt

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