Am Samstag in Hannover
Schröder und Chirac beraten über EU-Reform

afp HANNOVER. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac werden am Samstag in Hannover zur Vorbereitung des EU-Gipfels in Nizza zusammen kommen. Dabei dürfte es vor allem um die künftige Stimmengewichtung in der Europäischen Union gehen. Chirac hatte am Vortag eine höhere Stimmenzahl für Deutschland abgelehnt. Berliner Regierungskreise gehen jedoch unverändert von einer politischen Lösung des Problems aus.

Deutschland hat mit rund 82 Millionen Einwohnern wie Frankreich mit seinen 60 Millionen zehn Stimmen im Europäischen Rat. Nach einem deutsch-italienischen Vorschlag soll die Bundesrepublik drei Stimmen mehr erhalten.

Präsident Chirac ist im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft auf der so genannten tour de capitale, der Rundreise durch die Hauptstädte der Mitgliedstaaten unterwegs. Die Reise gilt der letzten Abstimmung der Themen des Europäischen Rates vom 7. und 10. Dezember, auf dem die EU für die Aufnahme neuer Mitglieder fit gemacht werden soll. Die EU-Reform gilt als Voraussetzung für die Erweiterung.

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