Amatech rechnet für 2000 mit schwarzer Null
Amatech-Aktie legt 4,7 % auf 26,80 Euro zu

Reuters PFRONTEN. Die am Neuen Markt notierte Amatech AG rechnet nach einem stark reduzierten Verlust im dritten Quartal für das Gesamtjahr 2000 mit einer "schwarzen Null" beim Ergebnis. Das auf Technologien für die kontaktlose Datenübertragung spezialisierte Unternehmen habe den Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) in den ersten neun Monaten 2000 auf 0,262 Mill. Euro von 1,913 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum verringert, teilte Amatech am Dienstag in Pfronten im Allgäu mit. Der Umsatz stieg gleichzeitig um 66 % auf 12,4 Mill. Euro. Für das vierte Quartal erwartet Amatech einen weiteren Umsatzschub. Für das gesamte Jahr sei mit einem Umsatz von 21 Mill. Euro zu rechnen, hieß es.

Ende September 2000 hätten Aufträge über 12,5 Mill. Euro vorgelegen, teilte Amatech weiter mit. Die Gesamtleistung habe in den ersten neun Monaten bereits bei 15,4 (Vorjahr: 7,7) Mill. Euro gelegen. Das Unternehmen habe dabei besonders von der Nachfrage nach kontaktlosen SmartCards, Lesegeräten, Transpondern und nach Software auf dem expansiven Markt für so genannte RFID-Systeme profitiert.

Im ersten Halbjahr hatte Amatech zwar bereits den Umsatz um 60 % ausgebaut, parallel dazu aber den Verlust noch auf 2,9 (1,2) Mill. Euro ausgeweitet. Bisher hatte Amatech damit gerechnet, zum Jahresende erst die Gewinnschwelle zu erreichen. Die Amatech-Aktie legte am Dienstag um 4,7 % auf 26,80 Euro zu.

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