Amateurabteilung skeptisch
Werder will Kapitalgesellschaft werden

Der SV Werder Bremen plant nach dem Vorbild anderer Fußball-Bundesligisten die Umwandlung seiner Profi-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft.

dpa BREMEN. Die "SV Werder GmbH & Co. KGaA." soll nach einem Bericht des Bremer "Weser-Kurier" (Dienstag-Ausgabe) am 1. Juli 2003 ihre Arbeit aufnehmen. Zuvor müssen die Vereinsmitglieder in einer Außerordentlichen Versammlung am 9. Dezember dieses Jahres der Strukturveränderung zustimmen. Das geplante Modell wird unter anderem beim niedersächsischen Nachbarclub Hannover 96 praktiziert.

Die Amateurabteilungen des SV Werder Bremen stehen den Umwandlungsplänen skeptisch gegenüber. "Wir haben da schon ein Gutteil Überzeugungsarbeit geleistet und ich denke, dass bis zur Mitgliederversammlung allen alles klar ist. Entscheidend ist doch, dass der Restverein über sein Präsidium weiterhin Einfluss nehmen kann", erklärte der Werder-Vorstandsvorsitzende Jürgen L. Born der Zeitung. Der Entwurf sieht vor, dass neben dem Profi-Fußball auch das Schach-Bundesligateam und die Tischtennis-Herren als Zweitligist in die GmbH übernommen werden.

Einen Gang an die Börse schloss Born aus. Die derzeitigen Werder - Vorstandsmitglieder Jürgen L. Born, Klaus-Dieter Fischer, Manfred Müller und Sportdirektor Klaus Allofs könnten in der geplanten GmbH als Geschäftsführer weiter arbeiten. Ihre Amtsperiode endet am 30. Juni 2003. "Aufsichtsrat und Präsidium setzen danach die vierköpfige Geschäftsführung ein", sagte Born.

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