Amateure aus Dänemark
Bastler verursachen "Raketenangriff"

Ein zunächst aus Deutschland vermuteter "Raketenangriff" nahe der dänischen Ortschaft Jündewatt hat sich als gefährliche Aktion einheimischer Bastler erwiesen.

HB/dpa TONDERN. Wie die Polizei in Tondern am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, stehe die Aufklärung des Raketeneinschlags anfang der Woche nach Verhören einiger Dänen kurz vor der Aufklärung. "Das waren Amateure aus Dänemark", sagte der Polizeisprecher in Tondern, wollte aber noch keine weiteren Einzelheiten nennen.

Die 1,25 Meter lange Rakete war in der Nacht von Montag auf Dienstag in einem Feld nahe einer landwirtschaftlichen Forschungsstation bei Jündewatt eingeschlagen. Der Aufschlag war so hart, dass nur das hinterste Ende aus dem Boden herausragte. Bei einem Einschlag in einem Haus wäre eine gefährliche Situation entstanden, hieß es von der Polizei. Zunächst hatten die zuständigen Stellen erklärt, das Fluggeschoss sei möglicherweise aus Deutschland abgefeuert worden.

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