Amato hält Kundenbegrenzung für sinnvoll
Lang & Schwarz: Preiskampf ist nicht zu gewinnen

Der neuerliche Flatrate-Angriff des Konkurrenten AOL wird der Aktie von T-Online nicht weiter gefährlich werden. Der Preiskampf sei wegen der hohen Kosten der Grosshandelsflatrate nicht zu gewinnen.

dpa/afx DÜSSELDORF. Zu dieser Ansicht kommt Analyst Guiseppe-Guido Amato von Lang & Schwarz in Düsseldorf vor dem Hintergrund, dass AOL zum 1. August in Deutschland eine Internet-Pauschale für 39,90 DM im Monat einführen will.

Amato hält das für einen "Marketing-Wirbel". Für ihn sei der neue Preiskampf nicht zu gewinnen, so lange kein Großhandelspreis mit der Deutschen Telekom ausgehandelt sei: "Das kann nicht gehen. Bei einer Flatrate geht jeder wieder ins Netz, lässt das Ding den ganzen Tag laufen und belegt die Kapazitäten, und der Schuss werde für AOL wieder nach hinten los gehen", meinte er. Insofern sei es natürlich sinnvoll, dass man zum "Selbstschutz" den Zugang auf 1 000 Neukunden pro Woche begrenzt habe.

T-Online selbst habe größere Probleme: "Einerseits Margendruck, andererseits Inhaltsprobleme und keiner weiß, wie da Geld verdient wird." Es reiche nicht mehr aus, nur der größte Anbieter zu sein, man müsse auch damit Geld verdienen, so Amato. Der Fachmann wörtlich: "Es drängt sich nicht auf, da jetzt zügig einzusteigen". Seine etwas abgewandelte Empfehlung lautet deshalb: "Zuschauen".

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