Amazon-Aktien gewannen vorbörslich
Nasdaq steht vor freundlichem Handelsauftakt

Die amerikanische Technologiebörse steht voraussichtlich vor einem freundlichen Wochenauftakt.

dpa-afx FRANKFURT. Der Composite-Index kann den Aufschwung von über 500 Indexstellen - oder 39 Prozent - vom Jahrestief bei 1 387,06 Punkten Ende September damit wahrscheinlich erst einmal fortsetzen. Der Nasdaq-Future gewann bis eine Dreiviertelstunde Stunde vor Handelsbeginn um 0,8 Prozent.

Am Freitag war der alle Aktien umfassende Composite Index mit einem Plus von 1,50 Prozent mit 1 903,20 Punkten aus der verkürzten Handelssitzung gegangen. Der Blue-Chip-Index Nasdaq 100 war um 1,64 Prozent auf 1 577,47 Punkte gestiegen.

Die Aktien des weltweit führenden Internethändlers Amazon gewannen am Montag vorbörslich um 4,07 Prozent auf 9,45 US-Dollar (USD). Bereits am Freitag hatten Händler die Möglichkeit eines guten Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel für Kursgewinne der großen US-Handelsketten verantwortlich gemacht. Gefragt waren mit einem Plus von 6,52 Prozent die Papiere der Internet-Beteiligungsgesellschaft CMGI, die vor Börsenstart 2,52 Dollar kosteten.

Ebenfalls vor Börsenbeginn sanken die Aktien des Telekommunikations Start-Up XO Communications Inc. um 8,41 Prozent auf 0,98 Dollar. In der Vorwoche wurde durch eine Analystenstudie bekannt, dass sich das Unternehmen bei der Restrukturierung eventuell auch unter die Insolvenz-Schutzbestimmungen stellen wolle.

Die Vorstellung eines neuen Miniaturtransistors, der die Größe des Elektronik-Bauteils von 70 auf 15 Nannometer schrumpfen läßt, beflügelte die Aktie des Chipproduzenten Intel nachbörslich nur wenig. Der wichtige Baustein, der die Computer wesentlich schneller machen würde, soll erstmals 2005 in die Chips des derzeit größten Herstellers eingebaut werden. Vorbörslich gewann der Anteilsschein um 0,77 Prozent auf 31,30 USD.

Microsoft meldete vor Börsenbeginn zwei neue Kunden in verschiedenen Geschäftssparten: Die spanische Telefongesellschaft Jazztel PLC. wird für Microsoft als Application Software Provider (ASP) tätig. Die Kunden können in diesem Geschäftsmodell üblicherweise die Software auf Jazztel-Computern nutzen, ohne die Software selbst anzuschaffen und zu pflegen. Der zweite Geschäftsabschluss betrifft die Microsoft Exchange 2000 Server: Die UnumProvident Corp. habe sich für den Einsatz des Microsoft-Produktes entschieden, hieß es vor Börsenbeginn in Redmont.

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