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Amazon.com setzt auf bessere Kundenbetreuung

dpa-afx SEATTLE. Der weltgrößte Internet-Händler Amazon.com will mit besserer Kundenbetreuung seine Position weiter ausbauen. Firmenchef Jeffrey Bezos betonte am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Seattle, dass Amazon.com weiterhin einen operativen pro-forma Gewinn im vierten Quartal dieses Jahres anstrebe. Der Pro-forma-Profit schließt laufende Zahlungen wie etwa Kreditzinsen für Schulden in Höhe von 2,1 Mrd. $ nicht ein. Der größte Teil dieses Schuldenbergs müsse aber erst im Jahr 2009 abgetragen sein, sagte Bezos.

Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit der vergangenen Hauptversammlung um 80 % gesunken. Bezos betonte allerdings, die Firma sei trotzdem in einer starken Position. Unter anderem sei der Umsatz von 573,89 Mill. $ im Jahr 1999 auf 700,36 Mill. $ im Jahr 2000 gestiegen. Im ersten Quartal wies das Unternehmen noch einen operativen pro-forma Verlust von 49 Mill. $ aus. Im Januar hatte Amazon den Abbau von 1 300 Arbeitsplätzen oder 15 % seiner Belegschaft angekündigt.

Das Angebot des Onlinehändlers habe sich durch den Verkauf elektronischer Bücher (Ebooks) und die Zusammenarbeit mit dem Spielzeughändler ToysRUs erweitert, sagte Bezos. Am Mittwoch begann Amazon auch mit dem Verkauf von Babyartikeln in Kooperation mit der ToysRUs-Tochtergesellschaft BabysRUs.

Im Rückblick auf das Jahr 2000 wies Bezos auf die größere Bedeutung des Geschäfts außerhalb der USA hin, dessen Umsatz sich mehr als verdoppelt habe, von 168 Mill. $ im Jahr 1999 auf 381 Mill. $

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