Amazon gehört am Morgen zu den größten Verlierern
Wall Street: Märkte schwanken am Morgen

Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn verliert der Dow Jones Index schon sechzig Punkte oder 0,6 Prozent auf 9282 Punkte. Der technologie-orientierte Nasdaq Index büßt fünf Zähler ein und notiert bei 1699 Punkten.

Wie der Handel im Laufe des Tages verläuft wird auch Mitte der zweiten Ertragswoche überwiegend von den Quartalsmeldungen der Unternehmen abhängen. Am Mittwoch legen unter anderen die Dow-Werte Eastman Kodak, Honeywell und DuPont sowie Nextel, Sears Roebuck und der "Budweiser"-Brauer Anheuser-Busch Zahlen vor. Unabhängig von Quartalsmeldungen notieren am Mittwoch der Sektor der Finanzwerte und die Ölbranche fest.

Stetig um Normal-Null schwankt die Aktie von Microsoft. CEO Bill Gates läutete am Morgen die Eröffnungsglocke an der Nasdaq Marketsite am New Yorker Times Square. Der Grund: ein kleines Jubiläum. Der Software-Gigant ist heute genau 15 Jahre an der Nasdaq gelistet. Den Händlern ist indes nicht nach gratulieren, sie warten vielmehr auf das Launching des neuen Betriebssystems XP, das noch in dieser Woche ansteht.

Amazon verliert am Morgen

Größter Verlierer ist am Morgen der Online-Buchhändler Amazon.com. Das Unternehmen konnte die Erwartungen der Analysten im abgelaufenen dritten Quartal zwar erfüllen und wies einen Pro-Forma-Verlust von 16 Cents je Aktie aus. Für das nächste Quartal erwartet das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr nur einen geringen Umsatzanstieg. Analysten mehrerer Brokerhäuser verlieren Vertrauen in den Wert und stufen Amazon.com ab. Das Papier gibt bei hohem Volumen mehr als 18 Prozent nach.

Photoriese Eastman Kodak hat den Konsens der Wall Street weit verfehlt und kündigt zudem am Morgen Entlassungen an. Aufgrund einer stark gesunkenen Nachfrage nach Filmen und anderen Photo-Produkten weist das Unternehmen einen Quartalsgewinn von nur noch 33 Cents pro Papier aus, die Analysten hatten mit einem Anteilsplus von 52 Cents gerechnet. Eastman Kodak verliert im Handel fünf Prozent.

AT & T verliert nach Gewinneinbruch

Auch Telefonriese AT & T bricht ein. Sieben Prozent verlierten die Papiere, nachdem das Unternehmen einen dramatischen Gewinneinbruch bekannt gegeben hat. Der Gewinn pro Aktie betrug nach Angaben vom Dienstagabend noch vier Cents pro Aktie, im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte man noch ein Plus von 38 Cents pro Anteil ausweisen können. Um satte sechs Prozent legt hingegen Nextel zu. Der Mobilfunkanbieter weist für Q3 einen Verlust von 46 Cents aus und steht damit doch zwei Cents besser da, als Analysten erwartet hatten.

Größter Gewinner ist zur Wochenmitte der Biotechwert Vysis. Das Unternehmen wird für 355 Millionen Dollar vom Branchenriesen Abbott Labaratories übernommen. Die Aktie legt am Morgen 31 Prozent zu.

Schlechte Nachrichten aus dem Airline-Sektor

Gute Nachrichten kommen von Sears Roebuck. Der viertgrößte Einzelhändler der USA weist für das dritte Quartal einen Anteilsgewinn von 80 Cents aus und schlägt damit die Erwartungen um einen Penny. Das Unternehmen hat aber angekündigt, 5000 Stellen zu streichen. Die Aktie von Sears legt ein Prozent zu.

Ganz schlechte Nachrichten kommen am Morgen aus dem Airline-Sektor. AMR, die Holding der American Airlines weist einen Rekordverlust aus und hat sogar die stark revidierten Erwartungen der Analysten verfehlt. Das Papier legt dennoch im frühen Handel fast zwei Prozent zu.

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