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AMB kritisiert Ausschüttungs-Verfahren der Lebensversicherer

Die Lebensversicherer in Deutschland drohen nach Einschätzung von AMB -Finanzvorstand Dietmar Meister im Wettbewerb um internationale Investoren zurückfallen, sofern sie ihre Aktionäre nicht besser bedienen. "Wir laufen Gefahr, im internationalen Vergleich zurückzufallen, wenn wir nur die Kunden, nicht aber die Aktionäre fest im Blick haben", sagte Meister in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

dpa-afx FRANKFURT. Die Lebensversicherer in Deutschland drohen nach Einschätzung von AMB-Finanzvorstand Dietmar Meister im Wettbewerb um internationale Investoren zurückfallen, sofern sie ihre Aktionäre nicht besser bedienen. "Wir laufen Gefahr, im internationalen Vergleich zurückzufallen, wenn wir nur die Kunden, nicht aber die Aktionäre fest im Blick haben", sagte Meister in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Zudem seien schon heute Lebensversicherer in Ländern wie Italien oder Frankreich deutlich profitabler, sagte Meister. "Ich habe manchmal die Sorge, dass wir hier ähnlich wie im Bankensektor im internationalen Vergleich zurückfallen könnten."

Bei den Ausschüttungen an die Aktionäre setzt der Gesetzgeber den 119 Lebensversicherern in Deutschland Grenzen: Gemäß der 90:10-Regelung gehen mindestens 90 % an den Kunden und maximal zehn Prozent an den Aktionär.

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