AMB wird Vorjahresergebnis voraussichtlich verfehlen
Versicherer erwartet 2002 höhere Gesamtbeiträge

Der Versicherungskonzern AMB Generali Holding erwartet 2002 ein Beitragswachstum zwischen vier und fünf Prozent und wird das Vorjahresergebnis nach eigenen Angaben nur schwerlich erreichen.

Reuters AACHEN. Maßgeblichen Einfluss auf die gute Beitragsentwicklung werde der wichtigste Vertriebspartner des AMB-Verbundes, die Deutsche Vermögensberatung, haben, teilte die zum italienischen Generali-Konzern gehörende Gesellschaft heute mit.

Wesentliche Wachstumsträger blieben die Lebens- und Krankenversicherung. Das Vorjahresergebnis von 315,7 Mill. ? zu erreichen werde aus heutiger Sicht aber schwierig. Als Grund nannte AMB die im zweiten Quartal wesentlich verschlechterte Kapitalmarktentwicklung, die das Konzernergebnis maßgeblich beeinflusse. Die Schadenquote werde 2002 "ungefähr" auf Vorjahresniveau liegen, hieß es weiter.

AMB im Halbjahr mit höheren Beiträgen

Ferner teilte AMB mit, im ersten Halbjahr 2002 seien die Gesamtbeiträge um 4,3 % auf 6,1 Mrd. ? gestiegen. Wachstumsträger sei der größte Vertriebspartner des AMB-Verbundes, die Deutsche Vermögensberatung AG, gewesen. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen gingen nach den Angaben auf 941 Mill. ? zurück nach 1,7 Mrd. ? im Vorjahreszeitraum.

Bedingt durch die Kapitalmarktschwäche sank das operative Ergebnis auf 174 (Vorjahr 274) Mill. ?. Auf Grund steuerfrei vereinnahmter Erträge aus Aktienverkäufen kletterte das Ergebnis nach Steuern aber auf 155 (154) Mill. ?. Bereits 2001 habe AMB begonnen, ihren Aktienanteil zu reduzieren, hieß es weiter.

Die im M-Dax notierte AMB-Aktie tendierte heute unverändert bei 82,40 ?.

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