Ambitionen sollen genannt werden
FDP dringt auf klares Bekenntnis Westerwelles

ap HAMBURG. In der FDP werden Rufe lauter, wonach sich Generalsekretär Guido Westerwelle klar zur Kandidatur für den Parteivorsitz äußern soll. "Der Personalstreit schadet uns in den Wahlkämpfen", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich Heinrich, der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe). "Wenn Westerwelle kandidieren will, muss er sich jetzt erklären. Es ist logisch, dass er dann als Generalsekretär zurücktreten muss."

Ähnlich hatte sich zuvor der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff in der "Welt am Sonntag" geäußert. Westerwelle müsse "spätestens im Januar" seine Kandidatur bekannt geben, falls er Ambitionen habe. Der politische Anstand gebiete es auch, dass Westerwelle eine Kandidatur nicht als Generalsekretär betreibe. Falls er gegen Gerhardt antreten wolle, müsse er sein jetziges Amt niederlegen.

Die FDP wählt bei ihrem Parteitag im Mai einen neuen Vorstand. Westerwelle hatte eine Kandidatur gegen Parteichef Wolfgang Gerhardt in öffentlichen Stellungnahmen bisher ausgeschlossen. Trotzdem wurden aus Parteikreisen immer wieder Gerüchte über seine Ambitionen gestreut.



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