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American Airlines könnte Schadensersatz nicht finanzieren

Die Fluggesellschaft American Airlines hat am späten Mittwochnachmittag bekannt gegeben, dass die möglichen Schadensersatzforderungen, die nach den Terroranschlägen auf das Pentagon und das World Trade Center in der vergangenen Woche auf das Unternehmen zukommen, die finanziellen Reserven des Unternehmens übersteigen könnten.

Sollte die Regierung die Fluggesellschaften nicht von Schadensersatzforderungen von Opfern befreien, die bei den Anschlägen geschädigt wurden, aber nicht Passagiere eines der beteiligten Flugzeuge waren, erwarten die Fluggesellschaften Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe. Üblicherweise sind Fluggesellschaften für Schäden, die bei derartigen Vorfällen entstehen, bis zu einer Schadenssumme von einer Milliarde Dollar versichert. Darin eingeschlossen sind 500 Personen, der Verlust eines Flugzeuges und mögliche Gebäudeschäden.

Dieser Versicherungsschutz würde bei weitem nicht genügen, die Schäden der Terrorangriffe der vergangenen Woche abzudecken, wenn die Fluggesellschaften für alle entstandenen Schäden haftbar gemacht werden. Die Gesellschaften argumentieren damit, dass ihre Flugzeuge selbst als Waffen benutzt wurden und es von Seiten der Fluglinien keine Möglichkeiten gab, die Attacken zu verhindern. Verweigert die amerikanische Regierung eine Beschränkung der Haftung für die Fluggesellschaften, übersteigen die Haftungsklagen sehr wahrscheinlich den Versicherungsschutz und könnten die finanzielle Situation der Gesellschaften weiter verschlechtern.

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