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American Airlines will bis zu 1 100 Stellen streichen

Die größte US-Fluggesellschaft American Airlines will weiter sparen und deshalb bis zu 1 100 Piloten und Mechaniker frei setzen. Das berichtete die "New York Times" am Samstag. Danach müssen bis zum kommenden Sommer bis zu 450 Piloten und 650 Wartungsarbeiter das Unternehmen verlassen.

dpa-afx NEW YORK. Die größte US-Fluggesellschaft American Airlines will weiter sparen und deshalb bis zu 1 100 Piloten und Mechaniker frei setzen. Das berichtete die "New York Times" am Samstag. Danach müssen bis zum kommenden Sommer bis zu 450 Piloten und 650 Wartungsarbeiter das Unternehmen verlassen. Die Gesellschaft wolle zudem beginnend im kommenden Jahr Flugbegleiter-Jobs durch Nichtbesetzung frei werdender Stellen einsparen. American Airlines (AA) beschäftigt nach eigenen Angaben 80 300 Menschen.

Die AA-Muttergesellschaft AMR hatte für das dritte Quartal einen Verlust von 214 Mill. Dollar verbucht nach einem Gewinn von einer Million Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Umsatz lag bei 4,8 (Vorjahr: 4,6) Mrd. Dollar. Schweirigkeiten machten dem Unternehmen nach eigenen Angaben die extrem hohen Flugbenzinpreise, die Konkurrenz der Billigfluglinien und die kürzliche Hurrikan-Serie.

Delta Air Lines , die drittgrößte US-Fluggesellschaft, könnte nach Darstellung der Zeitung bereits in dieser Woche einen Insolvenzantrag stellen, falls keine Vereinbarung mit der Pilotengewerkschaft erreicht und erhebliche Fortschritte bei der Umschuldung gemacht werden könnten.

United

Die amerikanische Nummer zwei, United Airlines , befindet sich bereits seit Dezember 2002 in einem Insolvenzverfahren und US Airways, die siebtgrößte US-Fluggesellschaft, hatte im September ihr zweites Insolvenzverfahren innerhalb von zwei Jahren eingeleitet.

Delta hatte im dritten Quartal 2004 einen stark erhöhten Verlust von 646 Mill. Dollar verbucht gegenüber roten Zahlen von 164 Mill. Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 5,9 Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar.

Delta

"Mit einer weiteren Verschlechterung der Delta-Finanzlage ist Zeit essenziell", warnte Konzernchef Gerald Grinstein bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse. Delta hatte im September einen Sanierungsplan bekannt gegeben und von den Piloten jährliche Tarifzugeständnisse von einer Milliarde Dollar gefordert. Das Unternehmen strebt bis 2006 jährliche Kostenersparnisse von fünf Mrd. Dollar an.

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