Amerikaner dementiert Anschuldigungen
Armstrong bemüht jetzt die Juristen

Der fünffache Tour-Sieger Lance Armstrong sieht sich neuen Dopingvorwürfen ausgesetzt und will jetzt juristisch gegen diejenigen vorgehen, die die Anschuldigungen in die Welt gesetzt haben.

HB PARIS. Knapp drei Wochen vor Beginn des bedeutendsten Radrennens der Welt will Armstrong zwei Buchautoren, die ihn des Dopings beschuldigen, wegen Diffamierung belangen. Das Buch "LA Confidential" des britischen Journalisten David Walsh und seines französischen Kollegen Pierre Ballester ist noch nicht erschienen und wird angeblich an einem geheimen Ort gedruckt.

Armstrong will auch gegen die Londoner "Sunday Times" vorgehen, die die Vorwürfe wiedergegeben hat und Walsh beschäftigt. Zudem will er die französische Zeitschrift "L'Express" belangen, die vorab Auszüge aus dem Buch gedruckt hat. "Lance Armstrong hat bestürzt und entschlossen auf die falschen Anschuldigungen von David Walsh, dem mit der Sportrubrik der Sunday Times betrauten Redakteur, reagiert", erklärten seine Anwälte. Die Rechtsmittel würden ab diesem Mittwoch eingelegt.

Amstrong dementiere entschieden, "irgendwelche Produkte genommen zu haben, um seine Leistungen zu steigern". Der Radsportler verlange eine substanzielle Entschädigung von Walsh und der "Sunday Times". In dem Buch berufen sich die Autoren auf Aussagen einer ehemaligen Masseurin des Armstrong-Teams und auf ein Telefongespräch Armstrongs mit dem Radprofi Greg LeMond.

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