Amerikaner fühlen sich über UMTS schlecht informiert
UMTS-Studie: Nutzer wollen E-Mails, Verkehrsinfos und News

E-Mails, Verkehrsinformationen und Nachrichten können den Mobilfunkgesellschaften möglicherweise die Milliarden wieder in die Kassen spülen, die sie bereits jetzt für den neuen Mobilfunkstandard UMTS ausgegeben haben. Die Marktforschungsgruppe Taylor Nelson Sofres fand in einer Studie heraus, dass dagegen interaktive Spiele und Gewinnspiele bei den potenziellen Nutzern in Europa und den USA keinen Gefallen finden.

ddp BIELEFELD/LONDON. Im europäisch-amerikanischen Vergleich ist das Thema UMTS der Studie zufolge mit 88 Prozent in Deutschland am bekanntesten. 44 Prozent der deutschen Mobiltelefonierer fühlen sich sogar gut informiert über die dritte Mobilfunkgeneration. Dagegen meinen 86 Prozent der Briten, schlecht oder überhaupt nicht über UMTS informiert zu sein, in Italien sind dies 77 Prozent.

Unübertroffen die USA: Dort sind neun von zehn US-Bürgern der Auffassung, über das Thema UMTS nur unzureichend oder überhaupt nicht informiert zu sein. Einen Hinweis auf die zukünftige Mobilfunknutzung liefern der Studie zufolge die heutigen Gewohnheiten. In Deutschland senden etwa 55 Prozent der Mobilfunknutzer "häufig" oder "regelmäßig" Kurznachrichten mit dem Handy. Mit einem Prozentpunkt liegen die Briten mit 56 Prozent knapp vor den Deutschen. Im europäischen Vergleich nutzen die Franzosen mit nur 31 Prozent SMS am wenigsten. In den USA sind es gar nur sechs Prozent. Am beliebtesten ist das SMS-Versenden bei den unter 25-Jährigen.

Mehr als 90 Prozent der unter 25-jährigen Europäer versenden Botschaften per SMS. In den USA sind es in dieser Altersgruppe lediglich 20 Prozent. Der UMTS-Monitor wurde von Taylor Nelson Sofres in telefonischen Interviews mit einer repräsentativen Stichprobe von 13 058 Befragten durchgeführt. Beteiligt waren an dieser Studie im Zeitraum von April bis Mai 2001 zwölf europäische Länder sowie die USA.

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